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Farrel Magazine reviews TIWIS

November 20, 2010

Eric Eckhart ist zwar schon 41 und hat bereits Headline-Tours als Support von Bands wie Broken Social Scene und Ocean Colour Scene hinter sich, aber trotzdem markiert sein neues Album einen Einschnitt im Leben des Singer-Songwriters. Es ist schon eine Weile her, dass der Sänger aus West Virginia aus seiner früheren Heimat Irland nach Berlin gezogen ist und sein altes Leben hinter sich gelassen hat, um einen neuen Sinn zu finden. Das hat auch seine musikalische Entwicklung beflügelt, und jetzt ist „This Is Where It Starts“ dabei herausgekommen. Das hat Eckhart zusammen mit Fab Leseure (Brian Jonestown Massacre, The Frames) produziert, musikalische Unterstützung kam unter anderem von Dave Hingerty (The Swell Season), der hinter den Drums gesessen hat, sowie von Nina Hynes.

Die ersten Zeilen des Albums lauten "I´m home again/from whence I came/the night is still/but the hurt remains". Das fasst die CD schon gut zusammen, ist sie doch eine harmonische Mischung aus Hoffnung und leisen melancholischen Texten. Es dauert eine kleine Weile, bis sich die Songs ganz entfalten können. Bei den ersten Hörgängen besteht die Gefahr, dass man sich – trotz solider Melodien – gelangweilt fühlt. Der erste auffällige Song ist "Happy“, der schon in anfänglichen Durchläufen ins Ohr geht. Highlights sind auch "Lost" und die beiden Abschluss-Songs "Big Lie" und "I Saw A Light". Wer sich für Eric Eckhart entscheidet, sollte keine allzu lauten Töne erwarten. Stattdessen sollte man sich bereit machen für ein in sich stimmiges, leise klingendes Album voll unaufdringlich schöner Melodien und Momente. Hier geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden. Aber Eric Eckhart leistet seinen Teil dazu, es am Laufen zu halten.

http://www.farrelmagazine.com/music/reviews/Eric-Eckhart-This-Is-Where-It-Starts/73/

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